1. Damen steckt frühzeitig den Kopf in den Sand

Das Spiel gegen Cluvenhagen/Langwedel begann zunächst gut für uns. Lena (Tempogegenstoß) und Jeanette am 7m-Punkt holten eine 2:0-Führung raus. Dann kam der Wandel und es schien, als hätten wir verlernt, Handball zu spielen.

 

Durch körperlose halbherzige Aktionen im Angriff verloren wir immer wieder Bälle und spielten damit Cluvenhagen wortwörtlich in die Hände. Hatten wir letzte Woche noch gezeigt, dass wir durch einfache Kreuzungen die Lücken in der Abwehr nutzen können, klappte es dieses Mal gar nicht. Statt zu kämpfen, ließen wir schnell die Köpfe hängen und somit Marisa im Tor ziemlich alleine. Cluvenhagen spielte uns im Mittelfeld und sogar direkt vor unserem Tor leicht aus. Bis zum 10:10 konnten wir dennoch mithalten, aber dann häuften sich die Fehlpässe, wodurch wir mit 10:15 deutlich ins Hintertreffen gerieten. Durch die Manndeckung der Nummer 77 konnten wir zur Halbzeit immerhin noch auf 13:16 verkürzen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit standen wir sicher in der Abwehr, konnten aber keinen Ballgewinn erzielen, um selber erfolgreich anzugreifen. So warf dann doch Cluvenhagen das erste Tor. Erst beim 15:22 war unser Kampfgeist endlich geweckt. 4 Tore in Folge sorgten für einen 3-Torerückstand. Dadurch waren auch unsere Gegner wieder wach, die trotz einer 2-Minuten-Strafe den Abstand beibehalten konnten. In den letzten 12 Minuten zeigten wir nochmal, was in uns steckt. Vor allem durch Tempogegenstöße und sichere Strafwürfe erkämpften wir trotz zweier Zeitstrafen den 26:26-Ausgleich 2 Minuten vor Schluss. Doch Cluvenhagen ließ sich nicht lumpen, netzte von linksaußen ein und verwandelte sicher nach einem abgefangenen Ball. Da nutzte auch Lenas Tor zum 27:28 direkt unter die Latte nichts mehr.

Resümee: Durch viele Fehlpässe, schneller Frustration und fehlenden Kampfgeist haben wir verloren, obwohl wir in Teilen des Spiels gezeigt haben, was in uns steckt. Jetzt heißt es, Kopf aus dem Sand ziehen, sich gegenseitig motivieren und vor allem unseren Fans im Spiel am nächsten Sonntag um 18 Uhr zeigen, dass wir Handball spielen können.

 

Im Tor: Marisa

Im Feld: Sarina (1/1), Thele, Ida (8), Kristin (3), Lena (6), Jeanette (8/5), Philina (1), Kira