Landesliga Ost - Weibliche A-Jugend macht kurzen Prozess und gewinnt 31:11 in Cluvenhagen

Die über 60 Minuten in Unterzahl spielenden Gastgeber waren, natürlich auch aus diesem Grunde, nicht in der Lage, die Tor-Maschine der HSG aufzuhalten. Diese für ein Landesliga-Spiel ungewöhnliche Situation meisterte die Mannschaft dann gekonnt, auch wenn man meint, da hätte der Tor-Unterschied noch höher ausfallen müssen.

Gleich zu Beginn legte die HSG los und führte nach knapp 7 Minuten mit 5:0. Diesen Vorsprung bauten die jungen Damen kontinuierlich aus, auch wenn, durch einige merkwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters auf beiden Seiten, es nicht noch deutlicher wurde. Es ging über ein 13:4 zum Halbzeitstand von 16:5. Auch in Halbzeit zwei ließ die HSG keine Zweifel an der Tatsache, wer hier der klare Favorit ist. Auch die "ständig kreischende und aufmunternde" Gästetrainerin konnte dem Spielverlauf auch keine Wende mehr herbeirufen.  So baute die HSG unter der Federführung der "Dirigentin" Merle Dreyer, die extra auf einen Skiaufenthalt verzichtet hatte, stetig aus. Die starke Johanna Holthus aus dem Rückraum, die wieder sichere Linksaußen Luisa Detering und die zweikampfstarke und schnelle Paula Kleinbrod zeichneten sich immer wieder aus. "Einziger Makel war heute unsere Kreisläuferbeteiligung" monierte Trainer Schnichels. "Da haben wir uns anscheinend viel für die kommenden Spiele auf geschont" hofft Trainer Schnichels.  Über ein 20:6, 26:8 dann zum überzeugenden Endstand von 31:11 in der "eisigen Atmosphäre von Cluvenhagen".

Die siegreiche Mannschaft des Spieltages:

Tor: Neele; Feld: Susann, Lale, Paula 6, Lynn, Johanna  8, Michelle, Merle 6, Melanie 1, Luisa 7, Laura 3