Landesliga Ost - WJA - nach 31:29 Sieg gegen die HG Winsen/Luhe geht die "Hinserienmeisterschaft" an die Vilser-Ladies

Mit hohen Erwartungen reiste die HSG nach Winsen/Luhe, doch leider nicht in voller Besetzung. Die etatmäßige erste Torfrau Neele Raaf hatte sich während der Woche am Knie verletzt und konnte nicht spielen, des Weiteren waren auf Grund von schulischen und privaten Verpflichtungen Lale, Lynn und Susann nicht mit dabei.  Somit wagten nur 9 Spielerinnen, davon die B-Jugendlichen Elisa Puvogel, Melanie Ginder und eben Alexandra Heckmann, den Weg zu einem weiteren Titelaspiranten.

Ein vorentscheidendes Spiel auf dem Weg zur Meisterschaft, da waren sich alle sicher. Die HSG reiste aber noch mit einem 10ten Spieler an, unseren Fan´s aus der Elternschaft, die richtig Lautstärke in die frische Halle brachten.

Nun zum Match. Gleich zu Beginn des Spiels zeigte Johanna Holthus ihre Fähigkeiten und setzte die ersten Akzente zum 2:0 für die HSG. Diese Führung sollte die HSG zu keinem Zeitpunkt des Spieles mehr  abgeben, dass hätte nach knapp 2 Minuten sicherlich Niemand hier in der Halle gedacht. Auf der Gastgeberseite zeigte trotz Manndeckung Saskia Goes ihr großes Können, 16 Tore in solch´ einem wichtigen und äußerst spannendem Spiel, ist schon aller Ehren wert. "Ich hatte gedacht, wir hätten uns gut auf die Top-Shooterin vorbereitet, doch sie hat sich immer wieder in gute Positionen gebracht und war nur schwer auszuschalten" lobt Schnichels die gegnerische Haupttorschützin. "Doch ohne die Sonderbewachung von Merle Dreyer, die aufopferungsvoll kämpfte, hätte sie sicherlich 25 Tore gemacht" lobte Schnichels die gute Arbeit seiner "Dirigentin". Nachdem Winsen/Luhe in diesem über 60 Minuten tollen Landesliga-Spiel immer auf Tuchfühlung blieb, konnte die HSG bis zur Halbzeit eine 3 Tore Führung zum 15:12 herausspielen. Luisa Detering auf LA markierte dabei den 15ten Treffer. Erwähnt werden muss aber auch die gute Leistung der B-Jugendlichen Torfrau Elisa Puvogel, die die in sie gesetzten Erwartungen in vollem Umfange erfüllte und dem Team einen guten Rückhalt gab. Zur Halbzeit eine verdient erspielte Führung. Auch die ersten 5 Minuten der zweiten Halbzeit gehörten den Blau-Weißen aus dem "Vilser-Land". Luisa Detering 2x und Michelle Metaschew schlossen gekonnt ab. 18:13 nach 34 Minuten. Ein Sieg in der Fremde nahm Konturen an. Nur 4 Minuten später noch eine klarere Führung zum 21:15 von Merle Dreyer. Laura Asendorf ließ das 22ste Tor durch eine feine Einzelleistung folgen, insgesamt 6 Tore warf die an diesem Tage zielsichere Laura. Alles war, in diesem sehr guten und fairen Spiel, ganz klar auf "klarer Sieg HSG" gestellt. Doch wie spannend Handball sein kann, zeigten dann die Gastgeber aus Winsen, die Tor um Tor aufholten. Die perfekte Stimmung in der Halle verursachte sicherlich auf beiden Seiten genügend "Bauchkribbeln", doch am Ende holte zunächst die zweikampfstarke Paula Kleinbrod zwei 7-Meter heraus, dann das gleiche Spiel Johanna Holthus, die die letzten drei 7-Meter für die HSG dann auch sicher verwandelte und letztendlich den verdienten Auswärtssieg der HSG perfekt machte. "Die Stimmung in der Halle war genial, einem Spitzenspiel würdig. Letztendlich hat heute die spielstärkere Mannschaft gewonnen. Wir können der HG Winsen/Luhe aber versprechen, dass diese Stimmung zum Endspiel in Vilsen noch um Einiges überboten wird - dann hoffentlich beide Mannschaften in Bestbesetzung" signierte ein glücklicher Trainer Andreas Schnichels.

Zur siegreichen Mannschaft gehörten:

Tor: Elisa Puvogel; Feld: Merle Dreyer 3, Paula Kleinbrod, Johanna Holthus 10, Laura Asendorf 6, Michelle Metaschew 4, Melanie Ginder, Alexandra Heckmann, Luisa Detering 8 und auf der Bank die verletzte Torfrau Neele Raaf mit Kerstin und Andreas Schnichels